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Sind wir alle Nazis?

Die ganze Republik jagt Nazis, in einer Republik, die fast nur noch aus Nazis zu bestehen scheint. Das ist der Eindruck, den in diesen Tagen jene gewinnen, die (immer) noch Mainstream-Medien konsumieren. Auf dem abgelaufenen Kirchentag warnte auch die Kanzlerin, Rechtsextremismus „in den Anfängen“ zu bekämpfen. Da wird ihr kein vernünftiger Mensch widersprechen.

Das gilt allerdings für Extremismus von rechts wie von links. Das Problem ist nur: Kampf gegen linke Extremisten sehen wir praktisch nicht. Im Gegenteil: im „Vorwärts“ kann man lesen, dass die SPD im Kampf gegen rechts „auch die Antifa braucht.“ Während die Kanzlerin den Rechtsextremismus in den Anfängen zu sehen scheint, malen uns die Mainstream-Publikationen schon seit Jahren Horror-Szenarien an die Wand, wonach Rechtsextreme und Nazis längst in alle Ritzen, Fugen und Bereiche unserer Gesellschaft eingesickert sind: rechte Christen, die die Kirchen unterwandern, rechte Betriebsräte, rechte Schöffen, die die Justiz infiltrieren, Schrebergarten-Nazis, die sich zwischen Blaubeeren und Salatköpfen einnisten, fremdenfeindliche Kollegen am Arbeitsplatz, Nazi-Methoden auf Schulhöfen, rechte Siedler in Brandenburg, die „bio, braun und barfuß“ daherkommen (Kontraste, RBB) sowie rechte Polizisten und Soldaten (Friedrich Merz).

 

Gezeigt werden uns diese braunen Horden nicht. Ganz im Gegenteil. Die BILD berichtete dieser Tage von einem Neonazi-Festival in Ostritz, Sachsen, mit einem Foto, das ein trauriges, richtig einsames Häufchen verloren wirkender Menschen zeigt; die Leitmedien berichteten im Oktober über die Gruppe „Revolution Chemnitz“, die – so die WELT damals – einen Umsturz in Deutschland geplant habe.

Wer allerdings den Bericht unter dieser beunruhigenden Schlagzeile las, fand heraus, dass ein halbes Dutzend Verdächtige festgenommen und ein Luftgewehr beschlagnahmt worden waren. Wo also ist der braune Mob, der Deutschland bis in die DNA infiltriert und uns bedroht? Wird er uns, wenn es um die Details geht, nur nicht gezeigt? Oder gibt es ihn so gar nicht?

Letzteres wäre eine schwere mediale Täuschung. Wenn es ihn aber so bedrohlich und allgegenwärtig gibt, wie es die Leitmedien behaupten, dann muss man sich ernsthaft fragen, warum die Bundeskanzlerin mit ihrem Herrschaftswissen hier nur „Anfänge“ sieht und warum die Behörden nicht endlich mehr dagegen tun. So oder so werden wir nach allen Regeln der Kunst verschaukelt.

Quelle: PI-News

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