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Neun Fehler in einem Beitrag: Correctiv, die neue Fake-News-Schmiede

Die Fehde zwischen den Correctiv-„Faktenfindern“ und jouwatch geht in die nächste Runde. Ein neuer Artikel über die „Machenschaften“ von jouwatch ist seit dem 24. Mai online und strotzt nur so von Falschbehauptungen und schlechter Recherche. Man kommt nicht umhin, das Werk in den Bereich der „Fake News“ einzuordnen.

„Der Verbreiter: „Journalistenwatch“ desinformiert mit Geld und Geschichten aus den USA“, so die verschwörerische Schlagzeile von den selbsternannten Faktencheckern der linksradikalen Correctivmannschaft.

Schon in den ersten Zeilen die ersten Fehler.

„Thomas Böhm und Philipp Wolfgang Meyer haben ihre Laptops vor sich aufgeklappt und hören aufmerksam zu“, berichtet Correctiv. Doch wer ist Philipp Wolfgang Meyer?

1.Fakt ist, der besagte Mann heißt Philipp Wolfgang Beyer.

Daß es sich hierbei von Seiten des genialen Korrektiv-Rechercheurs um keinen Tippfehler handelt, wie wir im ersten Moment zu Gute halten wollten, beweist der nächste Satz.

Böhm, Meyer und Stürzenberger kennen sich schon lange. Gemeinsam haben sie die Anfangsjahre von Journalistenwatch bestritten und daraus über Jahre das Leitmedium der Neuen Rechten in Deutschland geschliffen.

2. Fakt ist, Michael Stürzenberger hat nie „die Anfangsjahre von jouwatch mitbestritten“ und somit auch nichts „mitgeschliffen“. Er arbeitet – schon seit Jahren – für ein anderes Portal namens PI.

„Wohlwollend wird hier über AfD berichtet“. Na und? Warum denn nicht. Alle anderen Medien berichten schließlich auch „wohlwollend“ über Grüne, SPD, Linke und CDU.

Und weiter geht’s beim lustigen „Faktencheck“:

„Neben weiteren Autoren, die ab und an für Journalistenwatch schreiben, darunter der rechte Publizist Götz Kubitschek…“

3. Fakt ist, dass Götz Kubitscheck nicht „für uns schreibt“. Wir übernehmen den ein oder anderen Artikel von seiner Webseite Sezession.

„…sollen mindestens vier Personen fest zur Redaktion gehören oder gehört haben: Max Erdinger, Iris Kaufmann, Christian Jung (heute Metropolico) und Collin McMahon, der heute für mehrere alternative Blogs tätig ist.“

4. Fakt ist, der einzige der Genannten, der zur Zeit fest zur jouwatch-Redaktion gehört, ist Max Erdinger.

„Sie alle waren ebenfalls bei der Konferenz der „freien Medien“ im Bundestag anwesend.“

5. Fakt ist, dass eine sogenannte Iris Kaufmann seit Jahren nicht mehr für jouwatch tätig ist und auch nicht auf der Konferenz der „freien Medien“ im Bundestag anwesend war.

Beim Thema „Finanzierung“  befindet sich das Correktiv-Team – mangels Information – im Rate-Modus. Am 23. Mai trudelte eine Anfrage des Correktiv-„Investigativ-Genies“ Till Eckert bei jouwatch ein: „Können Sie mir einen kleinen Einblick in Ihre Finanzierung geben? Wieviel Geld erhalten Sie etwa jährlich durch Spendengelder und wieviel durch Fördergelder, darunter Middle East Forum?“ wollte Eckart kackfrech wissen und setzte uns für die Auskunft eine Deadline für den selbigen Tag. Nach zweisekündigem Überlegen entschieden wir, dass es Correktiv überhaupt nicht zu interessieren hat, wie und in welcher Höhe wir uns finanzieren und entsorgten die E-mail im Papierkorb. Wir machen aber an dieser Stelle ein Angebot: Falls Correctiv uns seine Kontoauszüge, Finanzen, Spender mit jeweiliger Spendenhöhe offenlegt, denken wir gerne noch einmal darüber nach.

6. Fakt ist -hier liegt Correctiv ausnahmsweise richtig – das wir vom islamkritischen – und nicht wie behauptet „islamfeindlichen“ – Middle East Forum unterstützt werden, wie viele andere israelfreundliche und jüdische Organisationen auch. Vielleicht erregt diese Tatsache ja die linken Gemüter im Correctiv-Kollektiv?

Für 75 „Gruppen und Individuen“ – darunter Journalistenwatch – seien jährlich zwei Millionen US-Dollar bereitgestellt„, zitiert Correctiv das Middle East Forum.

Jetzt wird’s wild im Correctiv-Kindergarten: Till Eckert macht die Milchmädchenrechnung auf: Er teilt die zwei Millionen US-Dollar einfach durch die 75 begünstigten Organisationen und kommt zu folgendem Ergebnis:

„Würden die 2 Millionen aus dem MEF-Fördertopf gleichermaßen verteilt, würde es sich um rund 26.600 US-Dollar im Jahr handeln.“

Ein echter Schenkelklopfer! Welcher Gönner verteilt so eine Summe zu gleichen Teilen an große und kleine Organisationen?

7. Fakt ist, „einmal im Jahr überweist das Forum einen kleinen Betrag“, wie Thomas Böhm schon der „Zeit-Leuchte“ Christian Fuchs im vergangenen Jahr für dessen dreijährige (!) Buchrecherche bereitwillig erzählte. Von besagten 26.600 US-Dollar träumt nicht nur Till Eckert – jouwatch auch!

„Pipes gründete das MEF im Jahr 1999. Pipes und Böhm kennen sich laut Recherchen von Zeit Online seit 2011, Pipes hatte demnach damals an der Gründung von Böhms Partei „Die Freiheit“ teilgenommen, die mittlerweile aufgelöst wurde.“

8. Fakt ist, die Partei „Die Freiheit“ war niemals „die Partei von Thomas Böhm“. Thomas Böhm war nach der Gründung Beisitzer im Landesvorstand und kennt Herrn Pipes auch nicht seit 2011. Man sollte auch als Correctiv-Journalist nicht immer bei den Fake-News-Kollegen abschreiben.

„Zum Jahreswechsel 2019 wechselte Jouwatch dann zu einem Konto bei der Sparkasse Meißen“.

9. Fakt ist, dass das besagte Konto schon lange vor dem Jahreswechsel existierte.

Fakt ist auch: Wenn wir die erschienenen Correctiv-Artikel über jouwatch als Berechnungsgrundlage nehmen, hat jouwatch eine Fehlerquote von 0,035 Prozent  bei 28.000 veröffentlichten Artikeln. Und das, obwohl hier nur eine kleine Redaktion mit einem Mini-Etat arbeitet, was man vom Relotius-Magazin „Der Spiegel“ nicht behaupten kann. Aber das scheint kein Thema für die „Faktenfinder“ zu sein.

Unverschämt ist es, dass ausgerechnet diejenigen, die das Bildungsangebot von jouwatch auf Facebook mit aller Macht torpedieren, nach Bildungsangeboten von jouwatch fragen.

Lächerlich ist es, dass sich Facebook ausgerechnet von Correctiv vorschreiben lässt, was Wahrheit und Fälschung ist und entsprechend mit Reichweiten-Einschränkungen (Shadow banning) arbeitet.

Trotzdem wollen wir den linksradikalen „faktenorientierten Kollegen“ auch mal ein dickes Dankeschön sagen: „…gibt es bei Journalistenwatch auch Hinweise auf eine fortschreitende Professionalisierung…

So ein Lob von der gegnerischen Seite tut richtig gut!

 

Dieser Beitrag erschien auf Jornalistenwatch

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