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Screenshot Facebook

Hinrichtungsfoto als Profilbild: Für Facebook und „Correctiv“ kein Problem

Einem Menschen die Kehle durchschneiden und ein Foto in Großaufnahme davon stolz ins Netz stellen: Facebook macht’s möglich, anscheinend besteht kein Widerspruch zu den „Community Standards“. Und auch die Social-Media-Stasi von „Correctiv“ hat anscheinend kein Problem mit blutrünstigen Islamisten im Netz, da es sich hierbei ja nicht um Fake News handelt.

Wie leicht es Islamisten auf Facebook haben, ihre Hassbotschaften und Gewaltaufrufe ungehindert zu verbreiten, zeigt ein neuer Fall, der sprachlos macht. Der Account eines – wohl ägyptischen – Users namens „Abu Umar Al Faruq“ zeigt als Profilbild eine – wohl authentische – hochauflösende Nahaufnahme, auf dem ein mutmaßlicher Islamist (ob es der User selbst ist, ist nicht klar, es ist aber anzunehmen) mit zufriedenem Grinsen einem von hinten umklammerten, wehrlosen Mann die Kehle aufschlitzt. Das dahinterliegende Profilbanner zeigt das von einem Bombenanschlag verwüstete US-Kapitol in Washington, darüber sind amerikafeindliche Hassparolen gelegt. Im Fotoalbum von „Al Faruq“ ist ein Foto, das ihn verhüllt in IS-Montur zeigt.

Der eigentliche Skandal liegt hier wieder einmal bei Facebook. Obwohl der im Netz verbreitete Link zu dem Profil gestern hunderte Male aufgerufen und an Facebook gemeldet wurde, passierte bis zur Stunde – Stand: 11. Juli, 5 Uhr früh – rein gar nichts. In einer automatisch generierten Systemantwort erhielten die Beschwerdeführer allesamt eine gleichlautende Antwort, in der Facebook mitteilte, der Inhalt sei geprüft worden. Das einzige, was man tun werde, sei, die „Sichtbarkeit des Beitrags für Minderjährige einzuschränken“; unter 18jährige erhalten also anstelle des Schlitzer-Bilds einen Warnhinweis auf eine „möglicherweise für Jugendliche verstörende“ Abbildung. Gegen die Gemeinschaftsstandards jedoch verstoße der Beitrag nicht (!).

Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen: Während bundesweit täglich tausende Posts gelöscht und User wegen völlig zulässiger Meinungsäußerungen völlig grundlos gesperrt werden, während Facebook Deutschland ein Gerichtsverfahren nach dem anderen wegen seiner Sperrwillkür verliert und dennoch unbeirrt weiterhin Nutzer wegen völlig harmloser, nicht justiziabler Beiträge 30 oder sogar 60 Tage ausschließt, dürfen Mordverherrlicher, islamistische Gewaltverbrecher und Haßprediger unbehelligt ihr Gift verspritzen – mit wohlwollender Unterstützung des Zuckerberg-Konzerns.

Die ganze Perversion dabei wird auch am Beispiel des verlogenen angeblichen Anti-Fake-News-Netzwerks „Correctiv“ deutlich: Wann immer es gegen „rechte Hetze“ oder „Hasspostings“ geht, die sich in vielen Fällen als völlig harmloser und legitimer Content erweisen, schreckt „Correctiv“ vor Verleumdung und eigenen, wirklichen Fake-News nicht zurück. Gerade auf Facebook geriert sich die Wächtertruppe gerne als Sprach- und Ordnungspolizei. Doch gegenüber islamistischem Terror, wie auch gegenüber autonomen und linksextremen Exzessen, hält sie sich natürlich zurück und schreitet nicht ein. Auch in diesem Fall ist bislang von keiner Reaktion von „Correctiv“ irgendetwas bekannt geworden.

„Abu Umar Al Faruq“ und seine hasserfüllten, menschenverachtenden Konsorten können sich dank „Correktiv“ und den völlig willkürlich agierenden Facebook-Löschtrupps also weiterhin sicher sein, dass ihnen nichts passiert und ihre mediale Reichweite nicht eingeschränkt wird. (DM)

Quelle: Journalistenwatch

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