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EU-Wahl: Patrioten auf dem Vormarsch (außer in Dumm-Deutschland)

Die „Rechten“ haben dazu gewonnen, aber nicht in allen Ländern. Dort, wo die linksgrüne Gehirnwäsche seit Jahren gut funktioniert, macht sie sich nun bezahlt. Besonders in Deutschland, wir man im EU-Wahlkampf auf Klima-Greta gesetzt und die illegale Einwanderung nicht mehr thematisiert hat, bleibt alles beim Alten. Nur der Osten zeigt etwas Widerstand.

 

„Die Spielregeln ändern sich in Europa. Es ist die Geburt eines neuen Europa. Allen, die den europäischen Traum versenkt und in einen Albtraum verwandelt haben, sage ich, ich bin stolz darauf, dass die Lega an der Wiedergeburt eines neuen Europa beteiligt sein wird“, erklärte der Wahlsieger und italienische Innenminister Matteo Salvini.

In Italien legt Matteo Salvini  mit seiner Liga ein historisches Bestergebnis hin: Nach ersten Auszählungen liegt er bei über 30 Prozent.

Ein ähnliches Bild zeichnet sich in Frankreich ab: Marine Le Pen kommt auf rund 24,2 Prozent und verweist den unbeliebten Staatschef Emmanuel Macron auf den zweien Platz (22,4%).

Auch Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán kann sich freuen: Seine Fidesz-Partei kommt auf 52 Prozent – die Mehrheit der Ungarn steht klar hinter ihm.

Auch in Polen gilt „Polen zuerst“: Die PiS liegt den Prognosen nach mit 42,4 Prozent der Stimmen vorn. Nicht mal ein Zusammenschluss der  Opposition, der sage und schreibe fünf Parteien umfasst, kann der PiS Partei gefährlich werden. Er kommt auf insgesamt 39,1 Prozent.

Nigel Farage, erst vor wenigen Monaten mit seiner Brexit-Partei in Großbritannien an den Start getreten, holt aus dem Stand 31,6 Prozent und zerstört die konservativen Tories der rücktrittswilligen Theresa May regelrecht – sie liegen nun im einstelligen Bereich bei knappen 9% und befinden sich auf dem fünften Platz – noch hinter den Grünen wieder . Einen ähnlichen Absturz erlebte auch der Linksradikale Jeremy Cornyn, der gestern seinen 70.sten Geburtstag feierte. Er landete auf dem dritten Platz (14,1 %) – vor ihm die Liberal Democrats mit 20,3%.

Auch bei den Wahlen in Belgien zeigt der Zeiger Richtung „rechts“. Die Partei Vlaams Belang verzeichnete besonders in Flandern einen riesigen Gewinn. Allein dort soll sie auf eine Zustimmung von 20 Prozent gekommen sein – ein Anstieg von 14 Prozent.

Landesweit belegt die Nieuw-Vlaamse Alliantie (N-VA) mit 13,5 Prozent den ersten Platz, ihr folgt die Vlaams Belang mit 11,4 Prozent.

Überraschung des Abends: Ausgerechnet in Schweden, dem Heimatland der Klima-Heiligen Greta, müssen die Grünen herbe Verluste einstecken. Dort scheint so mancher zur Besinnung gekommen zu sein. Nur noch magere 9,5 Prozent sind bereit, den Grünen ihre Stimme zu geben.

Die konservativen „rechten“ Parteien legten europaweit deutlich zu. So kamen die bisher in drei Fraktionen organisierten Parteien in ersten Prognosen auf insgesamt 177 der 751 Sitze im Europaparlament. Das sind 23 mehr als zuvor.

Die Ergebnisse der Europawahl zeigen ein tief gespaltenes Deutschland: In den ostdeutschen Bundesländern Brandenburg und Sachsen konnte die AfD stärkste Kraft werden. In den Stadtstaaten Hamburg und Berlin sowie vielen weiteren Großstädten bundesweit wird Greta-Grün gewählt. (MS)

 

Dieser Beitrag erschien auf Journalistenwatch

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