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Deutschland verdummt: Was eine rot-rot-grüne Regierung bedeuten würde

Die gegenwärtige GroKo ist zweifellos die unfähigste Regierung, die Deutschland seit dem Krieg je hatte. Die 14 Jahre Merkel sind zweifellos die katastrophalsten, die wir seit dem Krieg je hatten. Die Bundeswehr gilt international nicht mehr als Armee, sondern als Lachnummer. Keine der weltweit führenden Universitäten befindet sich noch in Deutschland. Das Land ist auf Politik- und Medienebene zu einer einzigen protestanto-feministisch-ökologistisch-moralistischen Gutmenschen-Laberdiktatur herabgesunken, totalitär und doktrinär bis ins Mark. Es ist einfach nur noch widerwärtig. Geht´s eigentlich noch schlimmer? – Aber hallo. Rot-rot-grün steht womöglich ins Haus. In dem Fall würde unser Land endgültig gar zur Freakshow werden.

Wo wohnen die dümmsten Deutschen? In Bremen auf jeden Fall. Die Bremer haben nach 70 Jahren endlich die Schnauze von den Sozialdemokraten voll gehabt. Das ist noch kein Ausweis für Dummheit. Daß stattdessen die CDU stärkste Fraktion im Stadtstaat wurde, ist einer. Die Bremer haben sich offensichtlich eingebildet, es gebe da nennenswerte Unterschiede. Ein rechtes Auge ist schließlich ein anderes Auge, als ein linkes, selbst, wenn sich beide in ein- und demselben Blödschädel befinden. So ähnlich müssen sich die Hansestädter das vorgestellt haben, weswegen sie für meineneinen nun zu Hänselstädtern geworden sind. Die Bremer zu hänseln, ist voll gerecht. Resultat jedenfalls: Das, was die Bremer abgewählt haben, werden sie nun im Quadrat zurückbekommen. Eine rot-rot-grüne Koalition. Geschlossen die AfD zu wählen, wäre es gewesen, ihr hänselstädtischen Meinerleins & Finderleins. Aber na ja …

Generationsbezogen allerdings wohnen die dümmsten Deutschen gleichmäßig über ganz Westdeutschland verteilt. Der Kinder- und Jugendpsychiater Dr. med. Michael Winterhoff macht gerade mit seinem Bestseller „Deutschland verdummt“ Furore. In einem Interview mit dem Deutschlandfunk konstatierte er vor einigen Tagen, eine erschreckend große Zahl der heute 18-Jährigen verfügten über den sozialen Reifegrad von Kleinkindern.  Das paßt zu einer Feststellung, die er früher schon getroffen hat. Unsere Kinder werden zu Tyrannen „erzogen“, stellte Dr. Winterhoff vergangenes Jahr fest – und er erklärte auch, warum das so ist. Winterhoff analysierte den katastrophalen Zustand des deutschen Bildungssystems schonungslos.

Der Autor dieser Zeilen kann aus eigener Erfahrung bestätigen, daß es in Bayern bereits vor fünf Jahren frischgebackene Abiturienten gegeben hat, die Konrad Adenauer für  – Obacht! – „den letzten Bundespräsidenten vor Adolf Hitler“ hielten, mit dieser Aussage vor Freunden „brillierten“ – und von keinem der Freunde korrigiert wurden. Eine große Zahl von 25-Jährigen hat heute keine Vorstellung, wofür das Kürzel DDR steht. Die versammelte Ignoranz in unserem Land ist unbeschreiblich. Immer häufiger hört man „keine Ahnung!“ als Antwort auf Fragen – und das in einem genervten Tonfall, der ein Überlegenheitsgefühl des Ignoranten dem Fragesteller gegenüber hervorscheinen läßt, das wohl so übersetzt werden muß: „Alder, für was soll ich so einen Scheiß überhaupt wissen? Ich hab´auch so ein Recht auf meine eigene Meinung.“ – Offensichtlich wurde im letzten halben Jahrhundert übersehen, daß man dann, wenn man ignorante Kinder großzieht, später einen Pool von Ignoranten haben wird, aus dem heraus sich dann Politiker zur Wahl stellen. Das müsste einen auch nicht wundern. Schließlich wäre das in einem Land passiert, dem man kollektiv weismachen konnte, daß die Vergreisung und das Aussterben eines ganzen Volks ein wahnsinns-menschlicher Fortschritt sei, der mit dem Wort „Frauenrechte“ die beste aller denkbaren Rechtfertigungen erhält.

Nebenbei: In diesem Land nimmt man auch nicht völlig zu Unrecht an, daß man dem Volk aufschwatzen kann, ein Auto, das leer schon über 2,5 Tonnen wiegt, sei deswegen ein Ökomobil, weil es einen Elektroantrieb hat. Meinereiner kennt eine alte, gutsituierte Dame aus dem früher noch als existent unterstellten Bildungsbürgertum, Witwe eines höheren Staatsbeamten, die einerseits sehr darauf bedacht ist, für eine Intellektuelle gehalten zu werden, und die andererseits behauptet, sie wähle Merkel, weil die eine „anständige Frisur“ hat und „nie herumschreit“. Sie liest gerne das SZ-Magazin, sagt sie, läßt sich ihre Frisur offensichtlich von einem Steinmetzen aus dem überdimensionierten Betonkopf herausmeißeln und geht  in die Kirche, wenn die Kantorei ein Konzert anberaumt hat. Wegen der Kultur und weil sie recht fromm ist. Ganz offensichtlich ist subjektivistisch-dekadente Vollverblödung kein Exclusivproblem der Jüngeren.

Hinter Merkel lauert der Abgrund

Mit Frau Merkel haben wir eine Physikerin als Kanzlerin. Das klingt zunächst mal nicht so schlecht. Für ihre Doktorarbeit hat sie allerdings acht Jahre gebraucht. Üblich wären maximal drei. Die Ansichten zur Qualität ihrer Arbeit sind geteilt. Cambridge-Professoren sollen gesagt haben, sie würden ihrer Doktorarbeit einen Bullshit-Stempel aufs Titelblatt drücken. Daß sie einen wissenschaftlichen Mehrwert darstelle, wird jedenfalls häufig bestritten.  „Das von Merkel erwähnte Bohrsche Atommodell als Erklärung für die Bewegung der Elektronen um den Atomkern wurde 1913 von Niels Bohr entwickelt und war 1985 bereits längst überholtes, altes Wissen. So ziehe sich das durch die gesamte Arbeit, so die Kritiker aus Cambridge„. (Quelle)

Ob das so stimmt, vermag ich nicht zu beurteilen, da ich kein Physiker bin. Ob es plausibel klingt, das kann ich schon eher beurteilen. Schließlich würde das uninspirierte Zusammenstellen von populären Mehrheitsansichten zu Merkel passen, die sich angewöhnt hat, erst einmal abzuwarten, wohin der Meinungsmainstream sich bewegt, um dann „Wortführerin der Bewegung“ zu werden und die Lorbeeren dafür einzuheimsen. Daß Frau Merkel überhaupt groß Fuß fassen konnte in der Politik der Nachwendezeit, ist einem anderen „CDU-Konservativen“ zu verdanken, der es offensichtlich für richtig hielt, eine Frau nach oben zu hieven, weil sie eben „Frau und aus dem Osten“ gewesen ist. Helmut Kohl und sein „Mädchen“ – Angela Merkel also der „Meinmädchenkohl“. Die wirklich konservative Premierministerin von Großbritannien, Margaret Thatcher, eine überaus kluge Frau mit knallharten Prinzipien, hielt aus sehr verständlichen Gründen nicht besonders viel von Helmut Kohl. Margaret Thatcher hätte Merkel vielleicht als Bürotippse angestellt, wenn Merkel Englisch gekonnt hätte.

Merkel ist also schon ein Desaster. Aber schlimmer geht immer. Hinter Merkel gähnt der Abgrund. Dem dekadenten Meinungspöbel ist nämlich die unbedarfte Frau Merkel noch nicht radikal schädlich genug. Die nächste Eskalationsstufe auf der Skala der subjektivistischen Verblödung wäre erreicht, wenn der Wunschkandidat der Grünbewegten Kanzler werden sollte: Robert Habeck. Der Mann hat nun mit hartem Wissen, wie es in der Physik gefragt ist, und wie es schon von der Physikerin Merkel mißachtet wurde (Atomausstieg, Klimawandel), nun gar nichts mehr zu tun. Habeck ist Doktor der Philosophie und hat mit einer Arbeit über literarische Ästhetizität promoviert. Wie wir wissen, liegt die Schönheit im Auge des Betrachters. Subjektivismus in Reinkultur.

Von den großen Philosophen der Weltgeschichte ist Habeck wahrscheinlich der einzige, der mit seiner Frau zusammen Kinderbücher verfasst hat. Die „schön bunte Regentonnenvielfalt des kleinen Diogenes“, oder so. Diogenes nannte sich selbst einen Hund, daher die Bezeichnung seiner philosphischen Richtung als Kynismus. Für den antiken griechischen Philosophen waren ausschließlich ein paar Elementarbedürfnisse maßgeblich: Essen, Trinken, Kleidung, Behausung und Geschlechtsverkehr. Wer hier eine gewisse Ähnlichkeit zur grüngeistigen Grundhaltung erkennt, liegt vermutlich nicht weit daneben. Grüne und ihre Wähler leben bloß nicht so konsequent nach ihren Überzeugungen, wie damals Diogenes. Deswegen gilt Diogenes auch als Philosoph, und Grüne samt ihrer Anhängerschaft gelten bloß als selbstgefällige Maulhelden. Von Diogenes heißt es, er habe der Unkompliziertheit halber in aller Öffentlichkeit masturbiert. Wenn man das auf eine heutige, politische Ebene transponiert, – was man darf, weil das Dogma vom Privaten gilt, das politisch ist -, dann kommt man unweigerlich bei den Grünen heraus. Hat hier jemand „grüne Wixer“ gesagt?

Der grüne Kindergarten

Es gibt bereits Erfahrungen mit rot-grüner Politik, nicht nur aus der Zeit der rot-grünen Regierungskoalition unter Altkanzler Gerhard Schröder („Gas-Gerd“) von 1998 bis 2005. Ganz aktuell regieren Rote und Grüne zusammen in Berlin. Ein Berliner Problem sind marode Schulhäuser. Und die sollten saniert werden. So jedenfalls waren die Verlautbarungen der rotgrünen Wix… Wissensbewegten. Geworden ist aber nichts daraus. Zu heftig sind die politischen Vorgaben für die Bewerber um die Ausführung der Instandsetzungsarbeiten, Bauunternehmen also. Gerade kleinere Unternehmen müssen passen. Aufgepaßt: wer in Berlin einen öffentlichen Bauauftrag erhalten will, der muß verschiedenste Nachweise erbringen. Die Ursachen dafür, daß es mit der Sanierung maroder Schulgebäude nicht vorangeht, beschreibt die „Welt“ u.a. so:

„Das hat auch mit einer Besonderheit des Berliner Vergaberechts zu tun, die vielen Baufirmen sauer aufstößt. Sie müssen nämlich unter anderem nachweisen, dass sie Frauen in ihrem Betrieb fördern, wenn sie sich um einen öffentlichen Auftrag bewerben. Das entsprechende Formular sieht mehrere Maßnahmen vor, die die Betriebe abhängig von ihrer Größe durchführen müssen. „Einsetzung eines Frauenbeauftragten“, heißt es unter anderem darin. Oder: „Umsetzung eines qualifizierten Frauenförderplans“. Das Anliegen sei zwar grundsätzlich sehr begrüßenswert, sagt Wolfgang Bauer. „Gerade kleine Betriebe können diesen Aufwand aber nicht leisten. Sie sind froh, wenn sie überhaupt Frauen haben, die bei ihnen auf dem Bau arbeiten.“

In Baden-Württemberg regieren bekanntlich ebenfalls Grüne. Dort sieht die Lage so aus: „Auch hier klagen Handwerksbetriebe über sogenannte „vergabefremde Aspekte“ in den öffentlichen Ausschreibungen. So müsse etwa erklärt werden, dass soziale und ökologische Standards eingehalten werden, kritisiert der Baden-Württembergische Handwerkstag. Der damit verbundene bürokratische Aufwand überfordere insbesondere kleine mittelständische Betriebe.“ – So kommt er daher, der grüne Ayatollahismus.

Die Blauäugigkeit mancher Analytiker

So sehr natürlich wahr ist, daß rotgrüne Pläne für eine zukünftige Politik an der Realität scheitern werden, so illusionär ist die Annahme, daß dieses Scheitern hinsichtlich der sich abzeichnenden Machtverhältnisse noch von Relevanz sein wird. Roland Tichy z.B. hat zutreffend erkannt, daß das vorprogrammierte Scheitern grüner Politprogramme dazu führen wird, daß die Grünen an Popularität wieder verlieren. Der ehemalige SPIEGEL-Herausgeber Stefan Aust, ebenfalls ein Warner vor den utopistischen Weltrettungsphantasien der Grünen, rät dieser Tage dazu, das grüne Problem einfach auszusitzen und abzuwarten, bis sich grüne Politik selbst ad absurdum geführt hat. Nach meiner Überzeugung wird hier ein sehr wesentlicher Aspekt unberücksichtigt gelassen.

Die Realität wird eines nicht allzu fernen Tages hinsichtlich der politischen Machtverhältnisse keine Rolle mehr spielen, noch nicht einmal mehr theoretisch. Sie spielt zu einem erschreckend hohen Ausmaß schon heute keine Rolle mehr. Wäre die eine objektive Realität heute noch ein Kriterium bei der politischen Willensbildung, dürfte es eine Kanzlerin Merkel schon längst nicht mehr geben. Daß es sie noch gibt, liegt daran, daß Realität medial konstruiert wird. Sie wird nicht mehr dargestellt, sondern zugunsten einer alternativen, konstruierten „Realität“ geleugnet. Daß es einen Zusammenhang geben wird zwischen dem zutreffend zu prognostizierenden Scheitern von „R2G“ an der Realität und einem zwingend damit einhergehenden Machtverlust, hängt an der Unterstellung, daß die althergebrachten Prozesse der politischen Willensbildung noch Gültigkeit haben werden. Das allerdings ist mitnichten garantiert. Noch kein Diktator jemals hat sich dafür interessiert, ob er vom Volk noch gewünscht wird. Venezuela ist ein aktuelles Beispiel.

Die Frage, wie lange eine R2G-Regierung Gelegenheit erhalten würde, das gar zu Grunde zu richten, was unter Merkel als einer Globalistenmarionette bereits erheblich gelitten hat, unser hochindustrialisiertes, dem allgemeinen Wohlstand verpflichtetes, rechtsstaatlich und demokratisch organisiertes Land nämlich, hängt mitnichten an der Frage, ob das auch so erkannt wird, sondern daran, ob es medial gelingt, einen gesellschaftlichen Konsens darüber herzustellen, daß der Niedergang aus „Weltgerechtigkeitsgründen“ alternativlos ist. Gewählt wird nie nach dem, was ist, sondern nach dem, was dazu gemeint wird. Mit jedem weiteren Tag verringert sich aufgrund der Alterung und der damit einhergehenden Sterblichkeit zudem die Zahl derer, die sich erstens noch an die „besseren Zeiten“ der Bundesrepublik erinnern können, und die zweitens noch dazu in der Lage wären, das Blatt kraftvoll zu wenden. Wer in einer milden Diktatur aufwächst, hält diese milde Diktatur für normal. Er begreift sein eigenes Leben innerhalb des Rahmens, in dem es stattfindet, als normal. Wer sich Freiheit nicht vorstellen kann, der hat kein Verlangen nach ihr. Das ist ein sehr wesentlicher Aspekt bei der Verdummung Deutschlands, von der Michael Winterhoff schreibt.

Nach meiner Überzeugung sind Tichy und Aust deswegen zu optimistisch, weil sie ihren eigenen Bewußtseinsstand als statisch begreifen und dadurch dem Irrtum erliegen, er diene auch zukünftig als Beurteilungsmaßstab. Wohin eine bewußtseinsveränderte Gesellschaft gebracht werden kann, ist gerade im zwanzigsten Jahrhundert rund um den Globus mehrfach bewiesen worden. Durch die Bank alle, von Hitler über Stalin und Mao, Castro, Chavez und Pol Pot, wollten eine „modernere“, „menschlichere“ und „gerechtere“ Zukunft schaffen. Und jeder kann wissen, in welche Bestien sie ganz normale Menschen verwandelt haben, die ihnen dann als mörderische Werkzeuge zur Bekämpfung der zu  „Gegnern einer besseren Welt“ deklarierten, „konterrevolutionären“ und „reaktionären“ Opposition dienten. In China ließen 50 Mio. Chinesen ihr Leben wegen Maos Visionen, ermordet z.T. von ihren eigenen Kindern. In Kambodscha ließ Pol Pot ein Drittel seines eigenen Volks durch das eigene Volk ausradieren, auf daß die Welt ein besserer Ort werde.

Rot-Rot-Grüne schwadronieren permanent von der Menschheit, vom Planeten, vom Weltklima und anderen Großartigkeiten, die mit der kleinen politischen Realität Deutschlands nichts mehr zu tun haben. Allein das sollte bereits alle Alarmglocken schrillen lassen.

Wir dürfen auch nicht außer Acht lassen, daß unsere indigene Bevölkerung überdurchschnittlich alt ist – und daß mit dem Alter eine natürliche Wehrlosigkeit einhergeht. Nur für den Fall, daß hier irgendwer von einem Aufstand der aus mysteriösen Quellen bewaffneten Alten phantasieren sollte: Unsere potentiellen Mörder befinden sich bereits im Land. Junge, kräftige und zum Teil kriegs- und kampferfahrene Männer im wehrfähigen Alter, die aus Afrika und islamischen Ländern hereingekommen sind, könnten jederzeit zu einer Armee gegen eine renitente indigene Bevölkerung geformt und bewaffnet werden. Naiv wäre, wer unterstellt, es gebe keine Gründe dafür, daß uns mit der „Flüchtlingskrise“ –  überproportional häufig im Vergleich zum tatsächlich importierten „Personal“ – , traumatisierte Frauen mit ihren hilfsbedürftigen Kindern präsentiert wurden. Medial extrem unterrepräsentiert waren die potentiellen Kampfmaschinen. Wir reden hier von Tausenden.

Mitnichten ist gesichert, daß eine rot-rot-grüne Regierung jemals wieder „abgewählt“ werden kann. Mitnichten ist garantiert, daß ein etwaiges Elend der indigenen Deutschen zu politischen Konsequenzen führen muß. Das hängt sehr davon ab, welche etablierten Meinungen es dann dazu gibt.

Rechtsstaatlichkeit und Gerechtigkeit

Stalinistische Schauprozesse z.B., auch maoistische, waren immer darum bemüht, den Delinquenten zu Reue und Schuldeinsicht zu bewegen, ihn diese äußern zu lassen – und ihn dann erst hinzurichten. Die Schuldbekenntnisse, derer sich Deutsche in solchen Prozessen bedienen könnten, stehen heute schon fest: Chauvinismus, Rassismus, Sexismus, Kolonialismus, Anti-Egalitarismus und dergleichen. Ein Narr, wer angesichts eines Volksgerichtshofes und einer DDR-Justiz glaubt, es ließen sich in einer neuerlichen Diktatur nicht auch wieder die entsprechenden Gerichte etablieren. Wer Weltrettungsphantasien nachläuft, kann sich logischerweise von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit nicht aufhalten lassen.

Aktuell haben wir bereits einen extremen Fall von ideologisch motivierter Klageerhebung. Es geht um den Prozess gegen Prof. Dr. Ulrich Kutschera. Juristen versuchen sich anhand soziologischer Kriterien an der rechtlichen Klärung der Frage, wie die wissenschaftlich fundierten Äußerungen eines habilitierten Evolutionsbiologen strtafrechtlich zu würdigen seien. Meinereiner sieht allein in der Existenz eines solchen Verfahrens einen Indikator für den „Fortschritt“ auf dem Weg in die gründoktrinäre Gesinnungsdiktatur.

Man sollte sich wirklich darum bemühen, die Dinge einmal aus dem Blickwinkel der grünen und roten Utopisten zu betrachten, um zu verstehen, was uns bevorstehen könnte. Diese Leute wissen verdammt wenig, sind aber von der moralischen Höherwertigkeit ihrer Meinung genauso verdammt überzeugt. Das ist eine brandgefährliche Mischung.

Grüne Fachkräfte in der Politik

Bei Facebook kursiert derzeit ein Videozusammenschnitt von grünpolitischen Fachkräften, der es in sich hat. Die Grünen-Co-Chef*In Annalena Baerbock räsoniert im Fernsehen über den CO2-Ausstoß. Wie viel ist es? –  9 Gigatonnen pro Einwohner. Frau Baerbock wollte einfach eine mega-alarmistische Aussage machen und dachte eben, „giga“ sei eine megagute Vorsilbe zu diesem Behufe. Sie überhöhte den tatsächlichen Ausstoß einfach kurz einmal um das Milliardenfache. „Giga“ ist medial „mega“-gut für eine Grüne. Grünes Gigagegacker. Cem Özdemir benennt die deutsche Kraftwerksleistung in Gigabyte. Und Anton Hofreiter beklagt das Verfehlen der deutschen Klimaziele, resp. das deutsche Versagen, die eingebildete globale Erderwärmung unter 2 Prozent zu halten. Es wären aber, wenn schon,  2 Grad gewesen. Derweilen schnattert die Grüne Katrin Göring-Eckardt von Bienen und Kiebitzen, die allesamt grün wählen würden, weil sie wüssten, wer ihre Schutzpatrone sind: Die Grünen. Die von Windrädern gemeuchelten Bienen und Vögel wissen es natürlich nicht mehr. Aber das war nicht ihr Thema. Die Grüne Franziska „Ska“ Keller hält auf einem EU-Wahlplakat dem Betrachter ihre Hand entgegen, um ihn mit sich zu ziehen: „Komm´, wir bauen das neue Europa!“. Infantilismus pur. „Komm´, wir gehen draußen im Sandkasten spielen.“ Aber „sehr nett“, das alles. Grüne meinen es gut. Das ist die Hauptsache im verdummten Deutschland. Selig sind die Armen im Geiste.

Der grüne Hofreiter empfiehlt einem Fahrzeugexperten und verkehrspolitischen Sprecher der AfD im Bundestag, sich die Antwort auf eine Frage, die der an Hofreiter gerichtet hatte, in der „Süddeutschen Zeitung“ selbst herauszusuchen. Claudia Roth kennt das Grundgesetz nicht, will aber alle belehren, und wird daraufhin in einer Talkshow des Bayerischen Rundfunks von den anderen Diskutanten pikiert ignoriert. Frau Künast kann George Washington nicht von Abraham Lincoln unterscheiden. Das alles – und noch viel der grünen Ignoranz mehr –  toppt den Umstand, daß die Physikerin Merkel auf einer Umrißkarte Europas die deutsche Hauptstadt etwa bei Königsberg in Ostpreußen einzeichnen wollte und Peter Altmaier, der Kanzleramtsminister, steif und fest behauptete, noch nie sei es den Deutschen so gut gegangen wie seit der Zeit, als Merkel Kanzlerin geworden ist.

Die früheren Intelligenzblättchen der Republik, SPIEGEL und ZEIT vor allem, gefallen sich heutzutage in den dümmlichsten, völlig faktenfreien Kommentaren – und Andere behaupten achselzuckend, wir lebten eben im postfaktischen Zeitalter, was eine postfaktische Politik unumgänglich mache.

Man muß auch kein Verteidiger dumpfbrauner Dummköpfe sein, um zu merken, was in unserem Lande gebacken ist, wenn kollektive Hysterie ausbricht, weil ein paar jugendliche Renitenzler bemerkt haben, womit sie das Establishment in Aufruhr versetzen können, und folgerichtig T-Shirts mit dem Aufdruck „Trotz Verbot sind wir nicht tot“ tragen, bezugnehmend auf ein Auftrittsverbot für die Rechtsrockband „Kraftschlag“. – „Das Posieren mit einer Parole, die in der rechtsextremen Szene verwendet wird, könnte für Schüler im thüringischen Mihla ein Nachspiel haben: Ihnen droht eine Anzeige wegen Volksverhetzung.„, schreibt der SPIEGEL.

Das ist alles völlig überzogen und nur noch hysterisch, bigott, verlogen und verachtenswert. Während die jugendlichen Dumpfbacken aus Mihla mit einer Anzeige wegen Volksverhetzung für „Trotz Verbot sind wir nicht tot“ rechnen müssen, gilt gleichaltrigen Messerstechern aus dem arabischen Raum gegenüber die größtmögliche Milde der Justiz, und die infantilen Hüpfer von „Fridays For Future“ werden für ausgesprochene Volksverdummung sogar noch von der Kanzlerin belobigt. Da paßt nichts mehr zueinander, es sei denn, man würde konstatieren, daß Deutschland sich von einem freiheitlichen, rechtsstaatlichen und wissenschaftsorientierten Gemeinwesen längst zu einer rotgründoktrinären Infantilistendiktatur gewandelt hat.

Nützliche Idioten?

Daß die Grünen und die zeitgeistigen Roten zur Führung eines westlichen Industrielandes, das zugleich rechtsstaatlich und demokratisch zu sein hätte, schlicht nicht befähigt sind, liegt auf der Hand. Ein wirkliches Problem ist das aber insofern nicht mehr, als daß jede andere Regierung unter den Voraussetzungen, die de facto gelten, ohnehin nur noch von eingebildeter Relevanz wäre. Jede von Deutschen gewählte Regierung, mit Ausnahme einer AfD-Regierung, wäre ein Marionettentheater, wie ich hier bereits nachrecherchiert habe. WPP mit seinen Verbindungen zu den maßgeblichen Globalisierungsvorantreibern ist überall, und hat sich gerade in Deutschland bis in die letzte Ritze vorgefressen. Ein grüner Kanzler Habeck wäre nichts weiter, als ein wegen mangelnder Eigenfähigkeit besonders nützlicher Befehlsexekutor. Eine rot-rot-grüne Regierung wäre nur die logische Folge einer Demokratieshow, die schon seit Jahren herausgebildet wurde – und die tatsächliche Demokratie längst in die Postfaktizität verabschiedet hat.

 

Dieser Beitrag erschien auf Journalistenwatch

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