WDR-Journalistin: „Wir sind natürlich angewiesen, pro Regierung zu berichten“

wdr-1106628_1920Die Behauptung einer freien Mitarbeiterin des WDR sorgt für Aufsehen. Die Journalistin meint, dass die öffentlich-rechtlichen Sender dazu angehalten sind während der Flüchtlingskrise in Deutschland pro Regierung zu berichten.

Die Behauptung einer Journalistin des Westdeutschen Rundfunks macht Schlagzeilen: Die WDR-Reporterin gab an, dass öffentlich-rechtliche Medien angewiesen sind, über die Flüchtlingspolitik der Regierung positiv zu berichten.

Durch diese Aussage ist die Unabhängigkeit der öffentlich-rechtlichen Medien berechtigterweise in Frage gestellt. In einem Interview mit dem niederländischen Radiosender L1 sagte Claudia Zimmermann zur Flüchtlingskrisen-Berichterstattung: „Wir sind natürlich angewiesen, pro Regierung zu berichten.“

Weiters sagte die Journalistin: „Wir sind öffentlich-rechtlicher Rundfunk und darum angehalten, das Problem in einer mehr positiven Art anzugehen. Das beginnt mit der Willkommenskultur von Merkel bis zu dem Augenblick, als die Stimmung kippte und es mehr kritische Stimmen im Rundfunk und auch von der Politik gab,“ berichtet der „Tagesspiegel“.

Demnach ging es in der Sendung um die Vorfälle in der Silvesternacht in Köln und die Stimmungslage in Deutschland insgesamt. Die Anweisungen zur Berichterstattung, bekäme der WDR von mehreren Ausschüssen. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk mit seiner Gebührenfinanzierung sei so ausgerichtet, eher in Richtung Regierung und nicht aus Oppositionssicht zu berichten, sagt die Reporterin.

Auf die Aussage der freien Mitarbeiterin folgte prompt ein Dementi des WDR: „Das entspricht in keiner Weise der Haltung des Unternehmens„, sagte die stellvertretende Pressesprecherin Ingrid Schmitz gegenüber dem „Tagesspiegel“.

Quelle: Epochtimes

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