Endlich autark werden!

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Was bedeutet Autarkie? – Je mehr Materielles wir besitzen umso größer wird der Rucksack an Verbindlichkeiten, den wir tagtäglich mit uns herumschleppen.

Wahre Autarkie geht weit über die finanzielle Unabhängigkeit hinaus. Wahre Autarkie bedeutet sich sukzessive von Abhängigkeiten und Verbindlichkeiten zu lösen. Schließlich sind gerade Verbindlichkeiten dafür verantwortlich, dass wir uns nicht frei fühlen. Wahre Autarkie ist dementsprechend auf allen Ebenen verwirklichte Freiheit. Diese Freiheit beinhaltet also neben materiellen auch nicht-materielle Aspekte. Diese beschreiben wir ausfühlich im Buch “Der Hamster verässt das Rad”.

Ganz besonders wichtig ist aber zunächst den eigenen Lebensstandard zu eruieren und zu hinterfragen. Dieser spiegelt die eigenen Ansprüche wider. Schließlich sind die eigenen Ansprüche jene Eckpfeiler, die uns entweder vermehrt oder vermindert Verbindlichkeiten aufbrummen. Viele von uns verwechseln dabei Lebensqualität mit Lebensquantität. Denn mehr Materielles heißt ganz und gar nicht mehr Lebensqualität. Sehr viel mehr ist das Gegenteil der Fall – „weniger ist mehr“.

Je mehr wir anhäufen, umso mehr belastet uns, dass wir etwas verlieren könnten oder es kaputt geht. Je mehr Materielles wir also besitzen umso größer wird der Rucksack an Verbindlichkeiten, den wir tagtäglich mit uns herumschleppen. Das belastet auf Dauer unsere Seele und führt uns ganz weit weg von innerer und äußerer Freiheit. Es ist also in vielerlei Hinsicht für die eigene persönliche und auch finanzielle Entwicklung von ganz großem Vorteil, die eigenen Lebensansprüche herunterzuschrauben – sukzessive Stück für Stück.

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Das hat darüber hinaus auch große finanzielle Vorteile. Denn wie bereits geschildert bedeuten weniger Verpflichtungen eine Erhöhung des zur Verfügung stehenden Einkommens. Dieses kann man wiederum in den Vermögensaufbau bzw. die eigene Autarkie stecken.

Je größer zum Beispiel der selbstversorgerische Anteil in unserem Leben, umso weniger abhängig sind wir gerade von großen Strukturen und somit Verbindlichkeiten. Selbstversorgung muss dabei absolut nicht heißen, dass man 60 Stunden in der Woche ausschließlich Gemüse und Obst selbst anbaut. Vielmehr ist Selbstversorgung ein Prozess, der durchaus sehr gut in Zusammenarbeit mit Freunden, Bekannten und der Familie ausgebaut werden kann. Selbstversorgung in kleinen Zusammenschlüssen ist nicht zuletzt auch gesellschaftlich ein erstrebenswertes Ziel. Einen Ansatz bietet die so genannte „Share Economy“. Sie fördert nicht nur die eigene finanzielle Situation und schont die Umwelt, da weniger produziert wird. Sie bedeutet darüber hinaus einen größeren sozialen (und in der makroskopischen Sichtweise gesellschaftlichen) Zusammenhalt, Toleranz und gegenseitige Hilfe.

Außerdem helfen mehr soziale Kontakte dabei, mehr Möglichkeiten interessante Menschen, Situationen und damit auch Chancen kennezulernen und zu kreieren.

Es gibt viele Strategien, sowohl persönlich als auch gesellschaftlich, den Pfad der Autarkie zu beschreiten.

Quelle: Der klare Blick

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