Der Feind heißt Deutschland

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Was die Kanzlerin im Geheimen antreibt, wie erfolgreich sie dabei vorankommt, und wie sich die Wahrheit trotzdem ans Licht kämpft / Der Wochenrückblick mit Hans Heckel

Die Kanzlerin ist zur Sphinx erstarrt. Nachdem jedem, der sehen, hören und denken kann, das Scheitern ihrer „Willkommenskultur“ offensichtlich geworden ist, müsste man eigentlich meinen, dass die machtbewusste Angela Merkel blitzschnell umsteuert. So, wie sie nach Fukushima über Nacht ihre bisherige Atompolitik über den Haufen geschossen hat, um an der Macht zu bleiben.
Aber nichts da: Sie macht weiter und liefert Erklärungen und Versprechen ab, die keiner mehr glauben kann, selbst wenn er noch so sehr will. Die Deutschen reiben sich die Augen: Was treibt diese Frau an? Auf Seite 1 stelle ich die Frage, ob sie womöglich einen „teuflischen Plan“ verfolgt. Auf den ersten Blick eine vollkommen abseitige Vermutung!
Auf den zweiten nicht mehr so sehr: Der hier verdientermaßen öfter zitierte Michael Klonovsky hat uns in seinem Internet-Tagebuch „Acta diurna“ schon Anfang Dezember auf eine Fährte gesetzt, die uns mitten hineinführen könnte in die Gewölbe der Merkelschen Seele. Ich sage es gleich: Machen Sie sich auf was gefasst.
Als jahrelanger Star-Kolumnist des „Focus“ hatte Klonovsky enge Fühlung mit den Zirkeln der Macht in Berlin und begegnete dort allerhand gut informierten Leuten. Wie beispielsweise einem langjährigen Bundestagsabgeordneten, dem er die Frage nach Merkels Antrieb gestellt hat. Hauptsache, so der alte Polit-Hase, sei für Merkel natürlich das „oben bleiben“. Klar, haben wir bei Fukushima gesehen.
Heute passt das aber nicht mehr, denn mit ihrer Sturheit angesichts der Asylflut schadet sich Merkel ja selbst. Und richtig, da steuere sie tatsächlich noch ein anderer Beweggrund, so laut Klonovsky der Abgeordnete.
Merkel habe die DDR durchaus als „Nutznießer der Verhältnisse“ hinter sich gebracht. Vielleicht deshalb habe sie „ein gewisses Verständnis für die Tragik der SED-Generation wegen des „biografischen Bruchs“, den diese 1989 erlitten hätte. (Die wesentlich größere Tragik der Weltkriegsgeneration sei Merkel dagegen „völlig schnuppe“.) Aus diesem Grunde präge sie nach wie vor eine gewisse Reserviertheit gegenüber dem ehemaligen Klassenfeind im Westen. Diese „äußere sich in einer Handlungsweise, die man in einem Satz zusammenfassen könnte: Ihr im Westen sollt nicht glauben, dass ihr ungeschoren davonkommt“.
Als ich das gelesen hatte, muss­te ich erst mal trocken schlucken. Kann denn das wahr sein? Eine Kanzlerin auf Rachefeldzug gegen das eigene Volk?
Außerdem: Wie passt der angebliche Wessi-Hass dazu, dass Merkel, wie schon wieder in ihrer Neujahrs-Standpauke, so unerbittlich auf die mitteldeutschen Pegida-Anhänger eindrischt? Die letzte Frage ist leicht beantwortet: Mit ihrem Ruf „Wir sind das Volk!“ stellen sich die Pegiden in die Tradition gerade jener 89er Revolutionäre, die gemeinsam mit den Heerscharen von Übersiedlern, den „biografischen Bruch“ der von Merkel bemitleideten SED-Chargen angestoßen hatten. Also: Für die gibt es erst recht keine Gnade!
Dafür aber gewinnt Merkels scheinbar undurchsichtige Position plötzlich Kontur. Dem Feind will sie schaden, und der Feind heißt Deutschland. Was machte den Staat des alten „Klassenfeindes“, also die BRD, so reich und stark? Da wären beispielsweise solide Finanzen und eine stabile Währung, die starke Industrie und vor allem eine Nation, die – immer, wenn es geboten erschien – gemeinschaftlich handeln konnte, statt sich wie manch anderes Volk gerade in ernsten Situationen gegenseitig die Haare auszureißen.
Die Währung hatte uns schon Kohl genommen, mit Euro-Rettung und „Energiewende“ hat Merkel dann den Rest besorgt zur Schwächung von Finanzen und Industriestandort. Mit dem Hereinlassen von Millionen Fremden wird nun die Konsensfähigkeit des Volkes angegangen. Die allermeisten „Flüchtlinge“ können mit Deutschland nicht viel anfangen, einige stehen sogar feindselig zu unserer Kultur und der hier vorherrschenden Religion. So wird es immer schwieriger, zu gemeinschaftlichem Handeln zu finden. Stattdessen prägen mehr und mehr religiös und kulturell auseinanderstrebende Kleingruppen das bunte Volk und reißen es letztlich auseinander.
Im Herbst, ich glaube, es war Oktober, sagte Angela Merkel: „Wir sind genau auf dem Weg, den ich mir für Deutschland wünsche.“ Vor so viel virtuoser Geradlinigkeit, vor derart abgefeimter, unbeirrt durchgehaltener Planung kann man nur den Hut ziehen!
Um ihn gleich wieder fest aufzusetzen angesichts der vielen Millionen von Deutschen, die dieser Frau auf den Leim gegangen und ihr gefolgt sind. Wenigstens wird jetzt erklärlich, warum Merkel für ihre Asylpolitik von keiner Partei (nicht mal der eigenen) solch ungeteilte Zustimmung erfährt wie von den Grünen. In keiner Formation ist der Abscheu gegenüber unserem Land schließlich so ausprägt wie dort – „Nie wieder Deutschland!“ stand auf dem Transparent, hinter dem Claudia Roth her marschierte.
Auch wenn der Verdacht gegen Merkel und ihre Motive stimmen sollte, so versteht es sich natürlich von selbst, dass sie das niemals offen zugeben kann. So bleibt sie, gemeinsam mit ihren Mitstreitern, gezwungen, uns weiter mit aberwitzigen Ersatzerklärungen für ihr Handeln zu unterhalten.
Einer dieser Mitstreiter heißt Jean-Claude Juncker, der seine Felle zu Recht davonschwimmen sieht. Außer Deutschland will bald kein einziger EU-Staat mehr „Flüchtlinge“ aufnehmen, was die Europäische Union an den Rand des Zerfalls führen könnte. Das bringt den Luxemburger ins Schwitzen. Heute ist er als EU-Kommissionspräsident der große Zampano des Kontinents. Bricht die EU, würden die Karriere-Aussichten seiner Landsleute wieder auf den landkreiskleinen Horizont ihres Großherzogtums zurückschrumpfen. Um das zu verhindern, malt Juncker eine apokalyptische Kettenreaktion an die Wand: Scheitert die „gemeinsame europäische Flüchtlingspolitik“, dann scheitern die offenen Grenzen innerhalb der EU. Scheitert die Grenzöffnung, dann scheitert der Euro, und scheitert der Euro, dann scheitert die EU. Warum das alles so zwangsläufig sein soll, enthüllt er uns nicht – wie auch?
SPD-Chef Gabriel ängstigt uns mit der Drohung von Millionen neuer Arbeitsloser, wenn es wieder Grenzkontrollen gäbe. Merkwürdig: Früher gab es regen Handel und Wandel über die Grenzen trotz der Grenzkontrollen. Warum das künftig unmöglich sein soll, kann uns keiner erklären.
In ganz Europa, so will einer errechnet habe, würde die Einführung von Grenzkontrollen die Wirtschaft jährlich drei Milliarden Euro kosten. Na und? Die geringste Schätzung über die allein in Deutschland anfallenden Asylkosten liegt beim Fünffachen.
Wahrheiten schleichen sich bei  dem ganzen Gebrabbel nur unbeabsichtigt durchs Gebüsch. So wie hier: Es heißt, Deutschland werde die „Solidarität in der Flüchtlingsfrage“ auch wegen der Erinnerung an die Euro-Krise verwehrt. Ach ja? Ohne den Euro hätte es die Euro-Krise ja nie geben können. Heißt das also, die „europäische Solidarität“ ist weg wegen des Euro? Ohne „Gemeinschaftswährung“ wäre Europa heute viel einiger? Ein peinlicher Offenbarungseid – aber so läuft das manchmal, wenn man von den eigenen Lügen eingeholt wird: „Der Euro vollendet das europäische Einigungswerk“? Das Gegenteil tritt gerade ans Licht…

Quelle: preussische-allgemeine

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